Supervision für Fach- und Führungskräfte im Arbeitskontext

In der systemischen Supervision stehen Sie mit Ihrer Berufsrolle und Berufspersönlichkeit, mit Ihren Anliegen und Herausforderungen in Ihrem Arbeitskontext und mit Ihren professionellen Möglichkeiten im Mittelpunkt. Gegenstand der Supervision sind Ihre konkreten Interventionen, Ihre Gefühle, Werte und Ihre Haltungen gegenüber Ihren KlientInnen, KundInnen, KollegInnen und VorgesetztInnen. "Systemisch" ist dabei zum Einen, dass Sie als ExpertIn ihres Anliegens sowie als KonstrukteurIn der beschriebenen Situation/der erlebten Realität angesehen werden. Fallgeschichten demonstrieren die Interaktion zwischen Ihnen und anderen (z. B. KlientInnen, KollegInnen, Vorgesetzten), sie zeigen uns Ihre bevorzugten Wahrnehmungsgewohnheiten. Die Aufmerksamkeit wird auf verschiedene Faktoren bzw. Ebenen gerichtet und dabei Ihr (verborgenes) Wissen bzw. das Wissen der MitsupervisandInnen (sofern die Supervision in der Gruppe bzw. im Team stattfindet) genutzt. Damit werden Perspektiven erweitert und bestimmte Aspekte, Gefühle, Wahrnehmungen, Deutungsmuster und Bewertungen, die bisher vielleicht ausgeblendet oder unbewusst waren, zur Sprache gebracht und zugänglich gemacht. Auf diese Weise werden Kommunikationssysteme so gestaltet, dass Handlungsspielräume erweitert und Veränderungen wahrscheinlich werden.