Stressprävention & Burnout-Prophylaxe

Mentale Stärke & Gesundheit

Ein Leben ohne Stress ist unvermeidbar - sobald wir leben, kommen wir nicht umhin, uns mit belastenden und beanspruchenden Situationen auseinanderzusetzen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Die Zahl der psychischen Erkrankungen steigt in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich. Die Zusammenhänge sind komplex und die Erörterung würde an der Stelle den Rahmen sprengen. Klar aber ist: Die psychische, körperliche und soziale Gesundheit und "Stress" stehen in engem Zusammenhang.

Was ist "Stress"?

Das meiner Arbeit zugrundeliegende Verständnis von Stress geht davon aus, dass "Stress" im Zusammenspiel von äußeren Belastungsfaktoren einerseits und inneren persönlichen Stressverstärkern andererseits entsteht. Ob Stress entsteht, hängt insbesondere von der subjektiven Einschätzung ab, ob die vorliegenden Anforderungen bewältigt werden können. Stress kann kurzfristig aktivierende, motivierende Effekte auf den Menschen haben: die Aufmerksamkeit erhöht sich, die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit steigert sich. Langfristig hat Stress aber gesundheitliche Auswirkungen auf unseren Körper, unsere Psyche und unser soziales Leben. Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, Gereiztheit, ein hoher Blutdruck, Muskelverspannungen, Skeletterkrankungen, Magenschmerzen, Kopfschmerzen, u. v. a. - die Listen der Folgen von langfristigem Stress ist lang. Stress hat demnach Auswirkungen auf unsere psychische und körperliche Gesundheit und auch auf unser soziales Leben.

Stresserleben: ein zusammenspiel von außen und innen

Um dem persönlichen Stress im beruflichen wie im privaten Alltag auf die Spur zu kommen, kommt es daher entscheidend darauf an, die relative Bedeutung von äußeren Einflüssen und inneren Stressverstärkern für das Stresserleben in einer konkreten Situation zu klären. Eine einfach wirkende Frage hat es dabei in sich:

 

"Inwieweit kommt der Stress in dieser Situation von außen und inwieweit setze ich mich selbst unter Stress?"

 

Die Auseinandersetzung mit dieser Frage erfordert Mut und die Bereitschaft zur kritischen Selbstreflexion. Die persönliche Seite des Stressgeschehens anzuerkennen, fällt Menschen oft schwer, weil sie dies mit Inkompetenz oder Versagen gleichsetzen. Das ist aber ein Missverständnis. Es geht nicht um persönliche Schuld und individuelles Versagen. Die Erkenntnis des "eigenen Stressanteils" befreit uns vielmehr aus der erlebten einseitigen Abhängigkeit von den äußeren Umständen. Sie werden wieder handlungsfähig und steuern aktiv Ihr eigenes Innenleben. Das hat auch Auswirkungen nach außen - auf Ihr Verhalten, Ihr Handeln, Ihr soziales Miteinander - auf Ihr privates und berufliches Leben. 

agieren statt reagieren

Mit meinem Angebot will ich Sie unterstützen, sich mit Ihren persönlichen stressverstärkenden Einstellungen und Verhaltensweisen auseinanderzusetzen. Diese Auseinandersetzung öffnet den Blick auf die Freiräume, auf Entscheidungsmöglichkeiten und auf Handlungsspielräume, die Sie haben, um trotz bestehender äußerer Belastungen für Ihre eigenes körperliches und seelisches Wohlbefinden zu sorgen. 

Sie wissen es selbst: Einfache Patentrezepte und schnelle Ratschläge helfen nicht wirklich weiter. Stress ist ein individuelles Geschehen, und zwar im Hinblick auf alle seine drei Bestandteile: 

  • die Stressoren (äußere Anforderungen und Einflüsse, die Stress auslösen)
  • die Stressreaktionen (individuelle Reaktion im Inneren)
  • die persönlichen Stressverstärker (innere Antreiber, die alles "noch schlimmer" machen). 

Entsprechend müssen die Ansätze zur Stressbewältigung individuell sein. Das heißt, die Ansätze müssen auf Ihre persönliche Lebens- und Arbeitssituation und auf Ihre individuelle Persönlichkeit bezogen sein, um langfristig erfolgreich sein zu können. 

Genau hier setze ich mit meinem Gesundheitscoaching mit dem Ziel der Stressprävention und Burnout-Prävention an. Konkret unterstütze ich Sie, Ihre individuellen, inneren Bewältigungsstrategien im Umgang mit stressauslösenden Situationen weiterzuentwickeln. So lernen Sie, sich und Ihre Reaktionen selbst besser in Stresssituationen zu steuern. Mein Angebot ist ganzheitlich, d. h., wir arbeiten auf unterschiedlichen Ebenen:

  • auf der kognitiven Ebene ("Denkebene"): Sie lernen, welche Ihrer Gedanken Ihren Stresspegel erhöhen und wie Sie diese Gedanken verändern können
  • auf der emotionalen Ebene ("Fühlebene"): Sie lernen, wie Sie Ihre Gefühle wahrnehmen können und diese bewusst in eine positive Richtung beeinflussen können
  • auf der körperlichen Ebene: hier zeige ich Ihnen, wie Sie z. B. mit Ihrer Körperhaltung und Ihrer Atmung Ihre Stressreaktionen nachhaltig verändern können.

Indem Sie Ihre inneren Stressreaktionen zielgerichteter steuern lernen, können Sie sich auch nach außen hin anders verhalten, indem Sie sich z. B. besser gegenüber anderen abgrenzen und Ihre eigenen Bedürfnisse, Erwartungen oder Bedenken konstruktiv zum Ausdruck bringen.  

 

Im nächsten Schritt kann es in unserer gemeinsamen Arbeit selbstverständlich auch darum gehen zu erkennen, was Sie an den äußeren Umständen verändern können und wollen. Wie immer gilt: Ich unterstütze Sie, Ihre Möglichkeiten und Handlungs- und Entscheidungsspielräume zu entdecken und Sie entscheiden, welche Veränderungen Sie angehen möchten. 

Ich freue mich, wenn ich Sie mit Kopf, Herz und Verstand unterstützen darf, für Ihre mentale Stärke und Gesundheit zu sorgen! Für mehr Ausgeglichenheit, Gelassenheit und Lebenszufriedenheit.

Quellen: WISPO (2020): Begleitbuch zur Fortbildung zur Stresspräventionstrainerin; Kaluza (2017): Gelassen und sicher im Stress; Gesundheitsreporte der Krankenkassen AOK, DAK, TK, BKK (2011, 2012, 2018, 2019, 2020);